"Fechten ist die Kunst zu stoßen, ohne
getroffen zu werden;
zu hieben, ohne verhauen zu werden."
1955
war das Gründungsjahr des SG Dynamo in der ehemaligen DDR. Aufgrund der
Tatsache, dass Fechten als Kriegssportart galt, dauerte es ganze 10 Jahre bis
zur Entstehung des Vereins. Unter der Leitung von Herrn Fischer trafen sich dort
Jugendliche und Erwachsene, um diesen Sport zu betreiben. Leistungssport gab es
damals noch nicht, es wurde nach dem Motto: "Spaß an der Freude trainiert". Die
Trainingsstätte war in der Nähe des Bahnhofs Warschauer Strasse.
1960:
Der SV Dynamo hieß nun "SG Dynamo - Helmut Just". Er wurde nach einem Polizisten
benannt, der an der Mauer getötet wurde. In diesem Jahr zog der Club in die
Wallstraße, nahe des Märkischen Museums. Seit dieser Zeit hatte sich der Club
sehr verändert. Er bildete nun selber Spitzensportler aus. Vorher wurden diese
in den "FG Dynamo" nach Eisenach geschickt.
1980:
Hans-Peter Pillekeit übernahm in diesem Jahr die Trainingsstätte vom "SV Dynamo
Helmut Just", zog aber wenig später nach Marzahn in das heutige
Trainingszentrum. Gleichzeitig gab es in Biesdorf die "HSG Dynamo". Dies war
ebenfalls ein eigener Verein unter dem Dach des SC Dynamo, genauso wie die "SG
Dynamo Helmut Just". Geleitet wurde dieser von Herrn Dumke, der später von Herrn
Kaufmann abgelöst wurde.
1990:
In dieser Zeit wurde der SC Dynamo aufgelöst. Damit waren auch die zwei Vereine
von der Schließung bedroht. Sie vereinigten sich und schlossen sich dem heutigen
Polizeisportverein (PSV) an. In der Blütezeit des "SC Dynamo" wurden viele
Titel errungen.
Es gab deutsche Meister, Mitglieder der Nationalmannschaft, Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmer. Bedeutende Namen sind Manfred Ickmann, Horst Dumke, Klaus Dumke, Christian Schlechtweg, Ingrid Rensch und Stefanie Schumann.