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Frühlingsturnier
Bad Segeberg, 01.03.2008
Beginn
pfui, Ende hui
Degenfechter
des Elmshorner MTV nach teilweise schwachem Auftakt in Bad Segeberg mit überraschend
starkem Ergebnis: Nils Lienau wurde Zweiter, Gerald Hinz Pl. 6, Max Theiß 12ter
„Das
wurde einfach mal wieder Zeit“ – nach längerer Durststrecke gelang
EMTV-Routinier Nils Lienau endlich mal wieder auch im Einzel ein mehr als
ansehnliches Ergebnis. Den direkten Vergleich der Elmshorner „alten Hasen“
mit Gerald Hinz entschied Lienau im zweiten Versuch 15:8 für sich und
besiegte im Anschluß in einem spannenden Gefecht den Dänen Kasper Pedersen (JAF
Aarhus) mit 15:14. Erfreulich war auch, dass A-Jugend-Landesmeister
Max Theiß den Anforderungen der Aktivenklasse voll gewachsen war und
sich in einem starken Feld von 35 Teilnehmern den 12ten Platz sicherte.
Dabei waren die EMTVer in der ersten Runde einem Debakel knapp entronnen – Lienau schaffte den Sprung in den nächsten Durchgang als Drittletzter, und kein Trost war es, dass die Brüder Max und Sebastian Theiß sogar noch hinter ihm waren. Bei Beginn des Direktausscheides der letzten 16 war das fast vergessen – zwar war Sebastian Theiß (Pl.18) dort nicht mehr dabei, und eine Runde vorher hatten bereits die wesentlich besser gestarteten Tim Lindemann (Pl.25) und Lorenz Mohr (Pl.26) um jeweils einen Treffer zuwenig die dritte Runde verpasst. Souverän wie fast immer bis dahin war Gerald Hinz, der auch das Finale der besten Acht gegen Christian Jäckel (FC Bremen-Nord, 15:14) und Vereinskollegen Nils Lienau (15:9) direkt erreichte.
Max Theiß wurde von Michael Behrendt (PSV Berlin) fast erwartungsgemäß in den Hoffnungslauf geschickt, besiegte dort aber sensationell den Segeberger Wolf-Gunther Richter nervenstark mit 15:14, um danach gegen dessen Sohn Arne zu verlieren. „Da wäre mir fast jeder andere lieber gewesen“ so Theiß, dessen Schwierigkeiten gegen Richter jr. Schon fast traditionell sind.
Mehr Glück hatte Nils Lienau, der im Hoffnungslauf sich mit 15:14 gegen Florentin Thum durchsetzte und im 8ter Finale erneut gegen Gerald Hinz antreten musste. Diesmal hatte Lienau das bessere Tempo, und der Umweg über den Hoffnungslauf hatte zwar Kraft gekostet, aber zusätzliches Selbstvertrauen in Lienaus Aktionen gebracht. Als Hinz merkte, dass er es mit einem besseren Gegner als zuvor zu tun hatte, war es bereits zu spät „Gerald musste langsam anfangen, zu stürmen, er kann mich dann nicht mehr bis in die allerletzte Instanz ausfechten. Damit bekomme ich ihn besser in die engere Mensur, und da bin ich halt schneller“ so Lienau über das klare 15:8 , welches die vorherige 9:15 Niederlage im 16er K.O. auf den Kopf stellte. Durch Lienaus vorherigen Erfolg über Thum ist Gerald Hinz’ zweiter Ranglistenplatz und somit die Qualifikation für die DM auch trotz dieserNiederlage aber so gut wie abgesichert.
Auch der folgende 15:14 Sieg gegen den Dänen Kasper Pedersen war nicht unverdient, ging doch Lienau insgesamt variabler vor und traf mit klarer herausgearbeiteten Aktionen. Daß am Ende gegen den über 20 Jahre jüngeren Nachwuchsstar der gastgebenden Segeberger, Dirk Harder, nicht nur kräftemäßig nicht mehr viel ging (7:15), trübte die Freude im Elmshorner Lager nur unwesentlich. nl
Ergebnisse/weitere Infos: www.fgse.de
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