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VI. Int. Nordheide Cup

Buchholz, 09.01.2008

 

Aller Guten Dinge...

EMTV-Degenfechter belegen zum Jahresauftakt in Buchholz drei Dritte Plätze

Die Zahl Drei war für die Degenfechter des Elmshorner MTV beim 6ten Nordheide-Cup in Buchholz Zauberwort und Meßlatte zugleich. Gerald Hinz, Max Theiß (A-Jugend) und Hannah Kraken beendeten den fechterischen Jahresbeginn in Buchholz auf dem Treppchen mit Bronze.

Mit 21 Teilnehmern stellten die Elmshorner nicht nur den vereinseigenen Rekord auf und waren zahlenmäßig mit Abstand die stärkste Equipe in der Halle. Auch dieses ist ein erfreuliches Indiz für die kontinuierliche sportliche Entwicklung in einer der mit etwa 60 Mitgliedern kleinsten Abteilungen von Elmshorns größtem Sportverein.

Sportlich war sogar noch mehr drin - Nachwuchsfechter Tim Lindemann überraschte die Konkurrenz, als er auf Rang zwei in den Direktausscheid ging und zuvor die Segeberger Ausgabe von Gerald Hinz, Armin Stadter, gleich zweimal besiegen konnte. Aus den vereinsinternen Duellen qualifizierte sich aber doch erwartungsgemäß Routinier Hinz gegen Lorenz Mohr für das 8ter Finale; Mohr hielt sich an Vereinskollegen Lindemann schadlos, musste aber im Hoffnungslauf ebenso wie Nils Lienau der Konkurrenz den Vortritt lassen.

Gerald Hinz verlor im Halbfinale wie im Vorjahr knapp 13:15 gegen den späteren Sieger Florentin Thum (FG Segeberg).

In der A-Jugend ärgerte sich Max Theiß nicht so sehr darüber, dass er im Halbfinale gegen Arne Richter (FG Segeberg) unterlag („Gegen Arne habe ich zuletzt häufiger verloren“), sondern die Art und Weise: „ Ich hatte mit seinen Angriffen mehr Schwierigkeiten als sonst, mit eigenen Aktionen kam ich im Prinzip gut durch, nur waren die Gelegenheiten zu selten.“.

Erfreulicherweise waren mit Jan Schilling (Pl. 5) und Henrik David (Pl. 6) zwei weitere Elmshorner in der Finalrunde der letzten Acht, was auf den nächsten Auftritt der A-Jugend  als Mannschaft hoffen lässt. Man ist ja amtierender Landesmeister, und der jüngste Auftritt bei der DM war vielversprechend. 

Bei den Damen führte Hannah Kraken das Klassement lange Zeit an, bis im Halbfinale die spätere Siegerin Catherina Schwab (Osnabrücker SC) die sportlichen Endstation für diesen Tag setzte. Dem traditionellen Familienduell ging Hannahs Mutter Susanne Lienau durch eine durchaus vermeidbare Niederlage gegen Lokalmatadorin Kathrin Müller diplomatisch aus dem Weg... 

Am Rande: Vergreisung? – Kurios und in der Art  und Weise völlig unerwartet schied Routinier Nils Lienau aus dem Rennen. Gegen Nikolas Burk kämpfte sich Lienau von 5:9 auf 9:11 zäh heran; über dreißig Jahre Fechterfahrung verhinderten aber nicht, dass Lienau komplett vergessen hatte, dass die Begegnung bereits im dritten Drittel lief. Als der Gegner nach Zeitablauf jubelnd die Hände in die Höhe riß, war Lienau der festen Überzeugung, er hätte für die Egalisierung des geschmolzenen Rückstandes noch weitere drei Minuten Zeit.

 

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