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Deutsche Seniorenmeisterschaften
Bad Dürkheim, 20.10.2007
Gerald Hinz und der Krimi von Bad Dürkheim
Der Elmshorner Degenfechter gewinnt erstmals bei deutschen Meisterschaften Silber. Hinz war bei nationalen Titelkämpfer der Senioren nur um einen einzigen Treffer hinter dem ehemaligen DDR-Nationalfechter Uwe Kirschen zurück geblieben.
Elmshorn (sr). Bei den Fechtern gehört man eigentlich nie zum alten Eisen. Während die über 20-Jährigen in vielen Sportarten schon zur Seniorenklasse zählen, sind 35-jährige Weltmeister im Fechtsport keine Seltenheit.
Die Startberechtigung für den Seniorenbereich bei den Deutsche Meisterschaften und Europameisterschaften erlangt man deshalb erst ab dem 40. Lebensjahr. Bei den Weltmeisterschaften der Veteranen müssen die Athleten sogar mindestens 50 Jahre alt sein. Gerald Hinz zählt 42 Lenze. Der Leiter der EMTV-Fechtsparte besuchte vergangenes Wochenende zum dritten Male die Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bad Dürkheim. War es in den vergangenen Jahren ein mittelmäßiger 15. und ein guter zehnter Platz, so schaffte Hinz dieses Jahr den Sprung fast ganz nach vorne und wurde Deutscher Vizemeister. Insgesamt waren 42 Fechter aus dem ganz Deutschland angetreten. Über eine Vor- und drei Zwischenrunden gelang die Qualifikation für das Finale der sechs besten Sportler. Hier war Hinz sieggleich mit Uwe Kirschen (SC Berlin) und Jürgen Hahn (TuS Zülpich) und musste mit diesen beiden in ein erneutes Stechen. Doch auch diese Stichrunde brachte kein eindeutiges Ergebnis: Hinz - Kirschen 5:2; Hinz - Hahn 2:5; Kirschen - Hahn 5:2. Für die Endabrechnung wurde deshalb das Trefferverhältnis aus der vorangegangenen Finalrunde gewertet: 1. Uwe Kirschen 20:16 = + 4; 2. Gerald Hinz 20:17 = + 3; 3. Jürgen Hahn 19:21 = - 1. Somit siegte der ehemalige DDR-Nationalfechter Uwe Kirschen nur hauchdünn mit einem um einen Treffer besserem Trefferindex vor dem EMTV-Fechter.
Andere herausragende Ergebnisse aus Norddeutscher Sicht: Frauensäbel 40-50: 1. Friederike Janshen (ETV Hamburg); Männersäbel 50-60: 3. Hans-Georg Brinkmann (HFC Lübeck).
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